Die Geschichte des Wiesenbauernhofs

Die Referenten: Karl Heinz Moosmann, Alfred Kunz und Edwin Klausmann
Die Referenten: Karl Heinz Moosmann, Alfred Kunz und Edwin Klausmann

Die Geschichten des Wiesenbauernhofes und des benachbarten Bergbauernhofes standen am Mittwoch, den 1. Juli, 19.30 Uhr, beim Vortrag der Projektgruppe Tennenbronner Heimathaus im katholischen Pfarrsaal im Mittelpunkt. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Grundschule. Für deren Bau musste damals der stolze Wiesenbauernhof Platz machen. Der Vorsitzende der Projektgruppe Tennenbronner Heimathaus, Robert Hermann, freute sich bei seiner Begrüßng, dass wieder so viele Besucher den weg in den Pfarrsaal gefunden haben.

Im geschichtlichen Teil fand Alfred Kunz Hinweise auf die Höfe berets im Urbar von Rochus Merz von 1547. Damals hieß der Wiesenbauernhof jedoch nocht "Thomelin Lehen ob der Kirche". Damalige Eigentümer waren Erhard Schuemacher, Ottmar Schuemacher und Hans Schuemacher. Woher der Name Thomelin Lehen stammt ist nicht bekannt. Der Berbauernhof hieß 1547 noch "Hans Pfosten Lehen". Er wurde von Ottmar Schuemacher beweirtschaftet, der somit (Nach dm Tod seines Bruders Ottmar) für einige Zeit beide Höfe besaß. Die Familie Schuemacher bewirtschaftete um 100 Jahre den Wiesenbauernhof und weitere Höfe in Tennenbronn. Im 30 jährigen Krieg verlieren sich die Spuren der Familie. Nach dem Krieg beginnt dann die Ära der Familie Allgayer auf dem Wiesenbauernhof und der Familie Reuter (Reiter) auf dem Bergbauernhof. Den kompletten Stammbaum dieser beiden Familien stellte Edwin Klaumann in seinem Vortrag sehr detailiert bis in die heutige Zeit dar.

Zum Abschluss des Abends berichtete Karl Heinz Moosmann von einem Projekt in Zusammenarbeit mit der Grundschule Tennenbronn, in dem er mit Schülern der Klasse 4 ein komplettes Modell des Wiesenbauernhofes erstellte. Pläne des Hofes waren nicht mehr vorhanden. Auf Grundlage von Fotos und der Erinnerung von Karl Heinz Moosmann, der in der Nachbarschaft des Hofes aufwuchs, wurde dann das Modell in Angriff genommen. Probleme ergaben sich immer dann wenn es galt komplexe und diffizile Arbeitsschritte soweit aufzubereiten, dass sie tatsächlich von Kindern bewältigt werden können. Das Modell (im Maßstab 1:30) besteht im Grunde aus Hartschumplatten, die sich mit einem heißen Draht gut bearbeiten lassen. Auf diese Platten wurden Fenster, Türen und Fassade aufgeklebt.

Die Vorträge sind für den persönlichen Gebrauch auf DVD über die Projektgruppe Heimathaus erhältlich.


Das Modell des Wiesenbauernhofs


Pressespiegel:

Zum Artikel aus dem Archiv des Schwarzwälder Bote

Aus: Schwarzwälder Bote vom 12. 06. 2015 von Christel Paskal

Ära vor dem Schulbau lebt in Miniatur neu auf

Die Schule ist am 23. November 1964 eingeweiht worden. Zuvor hat auf diesem Platz der Wiesenbauernhof gestanden. So kam im Jubiläumsjahr in Kooperation mit dem Tennenbronner Heimathaus die Idee auf, dieses Gebäude als Modell zu erstellen. mehr

Zum Artikel aus dem Archiv des Südkurier

Aus: Südkurier vom 16. 06. 2015 von Werner Müller

Schüler legen ihr Geschick in den Wiesenbauernhof

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Zum Artikel aus dem Archiv des Südkurier

Aus: Südkurier vom 03. 07. 2015 von Werner Müller

Bauernhofgeschichten lebhaft geschldert

Mit Edwin Klausmann wird die Familiengeschichte der alten Tennenbronner Familien erlebbar. Seine Recherchen sind zweifelsfrei fundiert und basieren mehrheitlich auf dem Studium alter Kirchenbücher und Urkunden mehr

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