Tennenbronner Sitten und Bräuche

Alfred Kunz bei seinem Vortrag
Bild: Maria Fleig

Das Leben der Menschen in früheren Zeiten war bestimmt und geprägt von den Jahreszeiten. Weltliche und kirchliche Feste waren Fixpunkte im Lebensrhythmus. Sie bestimmten das Leben genau so wie die Arbeit auf dem Feld, die ebenfalls an feste Zeiten und Abläufe gebunden war. Maria Fleig ging in ihrem Vortrag zum einen chronologisch druch das Jahr, wo sie auch Bauernregeln wie "Sankt Matheis bricht's Eis" oder "Sankt Kunigund bringt Wärm von unt'" mit einreihte. Sie berichtete aber auch sehr detailiert von Hausschlachtungen und Bräuchen bei Hochzeiten, Kindstaufen oder Todesfällen. Obwohl die Menschen oft nicht viel Geld hatten wurden Kirchliche und weltliche Feste mit Böllerschüssen, Umzügen und Prozessionen mit Musik gefeiert und es schien so, al wäre der ganze Ort auf den Beinen.

Der Vortrag ist für den persönlichen Gebrauch auf DVD über die Projektgruppe Heimathaus erhältlich.

Vortrag im vollbesetzten Pfarrsaal Vortrag im vollbesetzten Pfarrsaal


Pressespiegel:

Zum Artikel aus dem Archiv des Schwarzwälder Boten

Aus: Schwarzwälder Bote vom 16. 11. 2018 von Antonie Anton

Sogar die Heizzeiten waren vorgeschrieben

Wie lebten die Vorfahren im katholischen und evangelischen Tennenbronn? Welches waren Höhepunkte in ihrem arbeitsreichen Jahreslauf? Welche Bräuche und Sitten brachten in den verschiedenen Jahreszeiten Abwechslung in ihr hartes Leben? Diesen Fragen ging in der jüngsten Veranstaltung der Projektgruppe Tennenbronner Heimathaus die Referentin Maria Fleig, im katholischen Pfarrhaus nach.  mehr

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