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Veranstaltungen der Projektgruppe Heimathaus

13.12.2017

"Heil Hitler" - auch in Tennenbronn?

Die Jahre des 3. Reiches wurden in unserer Dorfgeschichtsschreibung bisher gemieden. Bevor die letzten Zeitzeugen verloren gehen versucht die Heimathausgruppe diesen Zeitabschnitt zu erfassen und zu dokumentieren. Dabei geht es nicht um Verurteilungen sondern um die möglichst korrekte Darstellung der Ereignisse, um so die Dorfgeschichte auch für diesen Zeitabschnitt zu sichern. Darum hat sich innerhalb der Heimathausgruppe ein Arbeitskreis gebildet, der sich seit längerem mit diesem Zeitabschnitt beschäftigt. Dabei war es ein besonderes Anliegen, Zeitzeugen oder Personen, deren Wissen aus zweiter Hand kommt, zu finden, um die Jahre von 1930 bis 1945 in Tennenbronn beleuchten zu können. Die sicher sehr interessanten Ergebnisse werden im Vortrag von mehreren Referenten vorgestellt.

08.11.2017

Die bewegte Geschichte des Klosters St. Georgen in der Reformation und deren Auswirkungen auf die Kath. Pfarrgemeinde Tennenbronn

Mit der Besiedlung St. Georgens durch Hirsauer Mönche 1084 begann die Geschichte des Schwarzwaldklosters. Schon bei den Besitzungen des Kloster St. Georgen von 1179 ist Tennenbronn mit der Kirche aufgeführt. Das Jahr 1536 brachte dann mit der württembergischen Landeshoheit über St. Georgen und mit der Einführung der Reformation eine Zäsur, welche die Existenz des Klosters ganz wesentlich in Frage stellte. Das katholische Kloster und seine Mönche fanden eine neue Heimat in Villingen, während sich in St. Georgen eine Gemeinschaft unter evangelischen Äbten etablierte. Dadurch wurde auch Tennenbronn vom Kloster St. Georgen mit "evangelischer Predigt" versehen. Erst das Interim vom Reichstag zu Augsburg eröffnete die Möglichkeit die katholische Lehre wieder herzustellen. So wurden ab 1548 in der zu St. Georgen gehörenden Kirche in Tennenbronn wieder katholische Messen gelesen.

Der Referent, Pfarrer Paul-Dieter Auer, wird in seinem Vortrag nicht nur die wechselvolle Geschichte des Klosters St. Georgen, sondern auch die spannenden Auswirkungen der Reformation auf die katholische Pfarrgemeinde Tennenbronn darlegen.

19.30 Uhr, katholischer Pfarrsaal

23.05.2017

Freud und Leid von "Mischehen" - früher und heute

Grundsätzlich galt das Eingehen von konfessionsverschiedenen Ehen über Jahrhunderte hinweg als unerwünscht. So konnte es noch zu Beginn des 20. Jahrhundert zum Ausschluss aus der Kirchengemeinde kommen. Manchmal führten konfessionsverschiedene Ehen damals sogar zur Enterbung. Der Referent, Pfarrer Paul-Dieter Auer, stellt die Probleme früher und heute aus kirchenrechtlicher Sicht dar. Ganz bewusst wird dieser Vortrag gemeinsam mit dem ökumenischen Altenwerk angeboten. Es wäre schön, wenn aus den Reihen der Besucher persönliche Erfahrungen mit den Alltagsproblem von Mischehen in früheren Zeiten lebendig werden würden, um so ganz bewusst den Fortschritt der Ökumene positiv aufzeigen zu können.

19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus

15.03.2017

"Die Reformation in Tennenbronn"

Das Gedenkjahr 2017, in dem überall in Deutschland des Beginns der Reformation gedacht wird, ist Anlass für Alfred Kunz einen Rückblick auf diesen wichtigen Abschnitt der Tennenbronner Geschichte zu wagen.In seinem Vortrag versucht der Referent den Verlauf dieser Geschichte nachzuzeichnen. Tennenbronns Reformationsgeschichte ist komplizierter als in vielen anderen Orten. Einerseits ist das Dorf schon sehr früh mit der Reformation in Berührung gekommen, andererseits hat der evangelische Glaube auf Tennenbronner Boden nur schwer Eingang gefunden. So hat es mehr als 150 Jahre gedauert, bis im Streit der Konfessionen die Besitzverhältnisse der Pfarrkirche geklärt waren. Die konfessionelle Verschiedenheit hat bis in die jüngere Gegenwart hinein das Selbstverständnis der Menschen in Tennenbronn deutlich beeinflusst.

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09.11.2016

Kolloquium
Einzelschicksaleerinnern an den 2. Weltkrieg

Der langjährige katholische Pfarrer von Tennenbronn hat im Buch "Ein Benjamin der Deutschen Wehrmacht erzählt", seine beeindruckenden Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg  festgehalten. Seine Nichte berichtet von seinen Geschehnissen.

Vortrag von Ulrike Fleig

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Franz Sengle aus Tennenbronn - aufgewachsen auf der Purpenhalde und ermordet im KZ in Dachau

Vortrag von Robert Hermann

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1939: Trennung von seiner Frau oder Auswanderung nach England - welch groteske Entscheidung für den evangelischen Pfarrer Wilhelm Karle in Tennenbronn

Vortrag von Carsten Kohlmann

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12.10.2016

Die Kruste auf der wir leben.
- Die Geologie unserer Heimat -

Bei dem Vortrag von Fritz Wöhrle geht es im wahrsten Sinne des Wortes in die Tiefe. Als Hobbyforscher beschäftigt er sich schon lange mit der Geologie und den Mineralien im Schwarzwald. Gezielt geht er der Frage nach dem Untergrund in Tennenbronn und unserer Umgebung nach. Auf welchem Untergrund leben wir und wie ist er entstanden? Welchen Gesteinsarten beherrschen unsere Landschaft und was ist ein Konglomerat? Was hat es mit dem Sand unseres Buntsandsteins auf sich und welche Rolle spielt der Quellhorizont für die Besiedelung und Lage unserer Höfe? Mehrere Bergwerksstollen im Mittelberg oder auf dem Purpen zeugen vom Erzvorkommen in unserem Gestein. Wie kam es zu diesen Vererzungen? Der Vortrag ist ein Erklärungsversuch zum Aussehen und Aufbau des Untergrundes unserer Heimat.

Vortrag von Fritz Wöhrle

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28.09.2016

Tennenbronner Zinken:
Der Schachenbronn und der Schwarzenbach

Im Schachenbronn steht einer der ältesten Höfe Tennenbronns. Hier war einst auch der Jungbauernhof zu finden, der abgerissen und als Storzenhof im Trombach wieder aufgebaut wurde. Im Schwarzenbach, der früher bis zum Bapi-stenhof reichte, stand dagegen der Oberlehof. Auch er wurde abgerissen und auf den Rupertsberg versetzt. Auch findet man im Schwarzenbach mit der Martinskapelle das älteste Kirchlein in Tennenbronn. Was hat es mit der "Alte Steige" beim Altenvogthof auf sich? Dieser Zinken steckt voller Besonderheiten und hat schon immer eine spezielle Rolle in der Geschichte Tennenbronns gespielt. Es ist zu erwarten, dass der Vortrag noch manche Überraschung bereit hält.

Vortrag von Alfred Kunz, Edwin Klausmann, Alois Moosmann

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27.04.2016

Tennenbronn und die Herrschaft Schramberg   (1547 - 1806)

Ab Juli wird in Schramberg ein Kreuz- und Grabstein-Ensemble an die freie Herrschaft Schramberg erinnern. Diese wird im Urbar von 1549, einem Herrschafts-, Rechts- und Güterverzeichnis, detailliert beschrieben. Dabei greift Rochus Merz nicht nur auf alte Rechte zurück, sondern setzt zu seinen Gunsten neues Recht. Damit baut er, auch im Amt Tennenbronn, die Herrschaft zu einem Miniaturstaat aus. Nach außen gab es Auseinandersetzungen mit Württemberg, auch im evangelisch gewordenen württembergischen Teil von Tennenbronn. Im Innern wehren sich die Untertanen vor allem unter den Herren und ab 1746 unter den Grafen von Bissingen gegen die willkürliche Erhöhung von Abgaben und Dienstleistungen. Besonders aufmüpfig sind dabei die Tennenbronner Untertanen.

Vortrag von Günter Buchholz

15.03.2016

Unsere schöne Heimat im Wechsel der vier Jahreszeiten

Seit vielen Jahrzehnten ist Ewald Günter in unserer Heimat mit dem Fotoapparat unterwegs. In beeindruckenden Bildern zeigt er die Schönheit unserer Landschaft im Wechsel der vier Jahreszeiten. Von der Blüte im Frühjahr bis zum glitzernden Schneekristall hat er unsere Heimat auf Bildern eingefangen. Dabei wechseln sich ältere und neuere Fotos ab und geben so gleichzeitig ein Zeugnis für die Veränderungen in Tennenbronn und unserer Umgebung.

27.01.2016

Was uns alte Landkarten über Tennenbronn erzählen

Wer wissen möchte, wie die alten Wegverbindungen verlaufen sind, wo die alten Höfe gestanden haben, wo die Orts- oder Landesgrenzen gewesen sind oder wie unsere Vorfahren ihre Heimat gesehen haben, der muss sich mit alten Landkarten beschäftigen. Diese vermitteln auch einen Eindruck darüber, wie schwer es früher für einen Kartenzeichner war, die Landschaft zu erfassen und darzustellen. Historische Landkarten auf denen der Ort Tennenbronn dargestellt ist gibt es nicht all zuviele, doch es lohnt sich, diese genauer anzuschauen.

Vortrag von Alfred Kunz

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25.11.2015

Kind sein in Tennenbronn
- Kinderfreuden und Kinderleiden -

Der Vortrag von Maria Fleig und Oskar Rapp beleuchtet das Leben der Kinder von der Jahrhundertwende bis nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Insbesondere das Leben der Kinder auf den Bauernhöfen, - die Kinderfreuden aber auch die oft schwierigen Lebensumstände dieser Kinder werden im Vortrag lebendig werden. mehr

19.30 Uhr, katholischer Pfarrsaal

21.10.2015

Tennenbronner Schulgeschichte(n)
- 50 Jahre Grundschule Tennenbronn -

Fünf Jahrzehnte ist es schon her, dass die damalige "Volksschule" mit der "Oberen Schule" und "Unteren Schule" auf dem Gelände des Wiesenbauernhofes einen gemeinsamen Standort fanden. Dies ist für Gerhard Dein und die Projektgruppe Anlass, der Geschichte der Tennenbronner Schule nachzuspüren und in einem Vortrag aufzuzeigen. Dabei spannt sich der Bogen von den Anfängen der Tennenbronner Schulgeschichte um 1700 bis zur Grundschule der heutigen Tage. mehr

Vortrag von Günter Buchholz, Fritz Grießhaber, Fred Jürgen Becker und Tanja Witkowski, Moderation Gerhard Dein

19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus

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Frühgeschichtliche Spuren auf der Ramsteiner Höhe - Steingrabhügel auf dem Ramstein? -

Schon der Führer zu archäologischen Denkmalen im Kreis Rottweil weist eine Wanderung auf der Ramsteiner Höhe aus, die an Plätzen mit mutmaßlichen Stein-Grabhügeln vorbei führt. Geheimnisvoll zeigt sich auch in einer Luftbildaufnahme ein helles Rasen-Oval auf der Ramsteiner Höhe. Stammen die Steinhügel auf der Ramsteiner Höhe aus der Bronzezeit?
Der Vortrag von Dipl.Ing.FH W. Kromer und Dr. R. Determayer wird einiges erklären. mehr

18.09.2015

Vortrag von Dipl.Ing.FH W. Kromer und Dr. R. Determayer in Zusammenarbeit mit der VHS Schramberg

19.30 Uhr, katholischer Pfarrsaal

19.09.2015

Wanderung mit W. Kromer Dipl.Ing.FH / Dr. R. Determayer in Zusammenarbeit mit der VHS Schramberg

14:30 Uhr Parkplatz Ferienpark im Remsbach

Impressum

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