Blaugefärbte Finger, Lippen und Zungen – wer in den Heidelbeeren war, ist leicht zu überführen. Kaum jemand weiß noch, dass das Beerensammeln früher verboten war. Diese Anzeige ist ein Ausdruck der damaligen Armut im Schwarzwald – „Täglich ziehen große Scharen hinaus in die Wälder, um die vielbegehrte Heidelbeere zu sammeln“, meldete der Brigachbote. Die Heidelbeere belebte den kärglichen Speiseplan und besserte die Haushaltskasse auf.
Am Sonntag, den 05. Juli, widmet sich das Tennenbronner Heimathaus um 14.30 Uhr in einem Vortrag der Bedeutung und Verwertung der geliebten Heidelbeeren. Dazu können die Besucher auch ihre eigenen Erlebnisse beisteuern. Das Heimathaus ist an diesem Tag von 14 – 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet.





