Der Frühling ist da und der Dorfbüttel der Heimathausgruppe Tennenbronn Ulrich Grießhaber lädt wieder zu einem historischen Spaziergang in Tennenbronn ein. Er geht durch das alte „Katholisch Tennenbronn“ von der „Germania“ bis zum „Posthaas“. Der Dorfbüttel kennt viele interessante und lustige Geschichten zu den Häusern im Oberdorf und nimmt Sie mit auf eine Zeitreise 100 Jahre zurück in die Vergangenheit.

Einige Häuser von damals stehen nicht mehr, weil sie dem Neubau der Katholischen Kirche weichen mussten. Auch den Krämerladen der Schlosser-Rosa kennen wohl nur noch die ältesten Tennenbronner. Und dass die Stanis-Rosa nicht nur eine Näherin, sondern auch Putzmacherin war, weiß wohl nur noch der Dorfbüttel zu berichten. Oft waren es früher die Frauen, die „den Laden schmissen“. So auch beim Sattler Hilser, dessen Frau sich im Laden an einer explodierenden Öllampe in Brand setzte. Wie und ob sie überlebte erfahren die Gäste am Sonntag, den 17. Mai. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Rathaus.

Da sich die dörfliche Entwicklung in allen Gemeinden ähnlich vollzogen hat, sind auch auswärtige Besucher oder Feriengäste herzlich willkommen. Die Führung dauert 90 Minuten, die Wegestrecke ist dabei relativ kurz. Bei schlechter Witterung findet die Veranstaltung im Heimathaus Tennenbronn statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Die historische Ortsführung kann auch für Gruppen beim Heimathaus Tennenbronn gebucht werden. Kontakt: Ulrich Grießhaber, buettel@heimathaus-tennenbronn.de

Er erzählt sie aus seiner subjektiven Sicht als damaliger Oberbürgermeister der Stadt Schramberg und betont ausdrücklich, dass es ihm nicht um ein „Nachkarten“ nach 20 Jahren geht: Wie Angebote zu einer kommunalen Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden aus Sorge um die Selbstständigkeit scheiterten und dann völlig überraschend das Gesuch des Tennenbronner Gemeinderates für eine mögliche Eingliederung aufschlug. Neben der Sacharbeit wird die große Polarisierung im Ort zwischen Befürwortern und Gegnern Thema sein, aber auch die Meinung der Öffentlichkeit in Schramberg. Da sich die Gefühlslage der Eingemeindungsgegner nach der Entscheidung nicht einfach auflöste, spielt die Umsetzung der Versprechungen eine wichtige Rolle.

Der Vortrag findet am Mittwoch, den 06. Mai 2026 um 19.30 Uhr im katholischen Pfarrsaal in Tennenbronn statt. Die Dauer ist ca. 45 Minuten, der Eintritt ist frei.