Man sagt ja landläufig Wetterhahn zu den Wetterfahnen auf den Kirchtürmen. Der Hahn auf den Kirchtürmen ist aber ein zentrales christliches Symbol, das primär an die Verleugnung Jesu durch Petrus vor dem Hahnenschrei erinnert.
Der alte Gockel war in den 1950er Jahren abgerostet und heruntergefallen. Johann Georg Grießhaber hat sich um Ersatz gekümmert. Der Gockel wurde in der Firma Schneider aus Aluminium ausgeschnitten. Der vordere Teil ist stärker vom Material, damit Gleichgewicht herrscht. Bei der Firma Junghans wurde er eloxiert. Es war vermutlich 1956.
Der Kletterer auf dem Turm stammte von Sulgen. Er ist am Blitzableiter hochgeklettert.
Das Gerüst am Turm hat mit dem Gockel nichts zu tun.
Und so dreht der Wetterhahn auch heute noch seine Runden.



